Zum ersten Mal ist nun eingetreten, was ich bisher nie ernsthaft bedacht hatte:
Der Met-Ansatz fängt nicht an zu gären.
Obwohl die Voraussetzungen eigentlich gut waren.
Zunächst dachte ich, dass es dieses Mal einfach etwas länger dauert.
Dann habe ich den Ansatz an einen wärmeren Ort gestellt.
Geholfen hat es allerdings nicht.
Nach einiger Recherche hat alles darauf hin gedeutet, dass der Ansatz zu wenig Säure hat.
Gut, DAS hatte ich noch nicht getestet.
Und den Säuregehalt vernünftig eingestellt hatte ich vorher auch noch nie.
Bisher hat es immer "einfach so" gepasst.
Okay, also machen wir es dieses Mal richtig.
Da der Met-Ansatz allerdings schon zu lange ohne zu gären rumstand, werde ich ihn aus Sicherheitsgründen nicht mehr trinken.
Ich kann aber trotzdem an ihm experimentieren, damit ich beim nächsten Mal alles richtig mache.
Zunächst habe ich den Säuregehalt des aktuellen Met-Ansatzes bestimmt.
Dazu wird eine Probe genommen und anschließend wird solange Blaulauge hinzugefügt, bis ein Farbumschlag in ein dunkles Grün zu erkennen ist.
Dunkles Grün ist der optimale, der neutrale Wert.
Wird dieser Wert erreicht, so kann man (bei der Methode, die ich gerade anwende) den Säuregehalt in g/l an der Skala ablesen.
In meinem Fall beträgt der Säuregehalt des Met-Ansatzes ca. 4 g/l.
Das ist zu wenig.
Optimalerweise sollte der Säuregehalt bei 5,5 - 7,5 g/l liegen.
Ich muss den Säuregehalt also erhöhen.
Das geht auf verschiedene Weisen.
Zum Beispiel mit Zitronensäure, Milchsäure oder auch geriebenen Äpfeln.
Zum Nachsäuern habe ich 80%ige Milchsäure verwendet.
Da ich den Säuregehalt sehr stark erhöhen musste, musste ich auch entsprechend viel Milchsäure hinzufügen.
Dadurch kann der Geschmack beeinträchtigt werden.
Da ich den Ansatz aber später ja eh nicht trinken werde, sondern dieser nur noch zum Experimentieren verwendet wird, kann mir dieser Effekt egal sein.
Nachdem ich die berechnete Menge an Milchsäure hinzugefügt hab, wurde die ganze Prozedur zur Bestimmung des Säuregehalts wiederholt.
Dieses Mal habe ich einen Wert von ca. 7,8 g/l ermittelt.
Viel besser :)
Jetzt warte ich eine weitere Woche ab und schaue ob sich der Ansatz noch erholt.
Hefe könnte ich auch noch nachkippen, aber da warte ich erstmal noch.
Also, abwarten.
Dienstag, 25. März 2014
Sonntag, 26. Januar 2014
Ein neues Jahr, ein neuer Met
Die letzte Met-Produktion liegt schon länger zurück.
Daher wurde es wirklich Zeit für einen neuen Ansatz.
Da ich das genaue Rezept schon in vorherigen Abschnitte beschrieben habe, werd ich jetzt nur noch auf die Zutaten eingehen, die ich dieses Mal verwendet habe.
Der Typ der verwendeten Reinzuchthefe war dieses Mal "Sherry".
und mit Filterwatte verschlossen.
Später, also am Tag der eigentlichen Met-Herstellung, habe ich 15 g Milchsäure mit dem Ansatz vermengt.
Ebenfalls 2 Tabletten Hefenährsalz habe ich verwendet.
Diese Tabletten werde ich erst ganz am Ende der Met-Herstellung verwenden, um den Met haltbarer zu machen.
Das Klärwunder habe ich bisher noch nie verwendet. Mal sehen, ob ich es benötige und ob es hilft :)
Der verwendete Honig (3,5 kg) war dieses Mal dieser hier:
Nachdem sich die Hefe 3 Tage lang vermehren konnte, sieht es in der Flasche nicht so wirklich lecker aus :-D
Wasser (zunächst nur 3 l) und den Honig auf 45 °C erhitzen.
Und dann alles zusammen in den Gärballon schütten.
Zum Schluss das restliche Wasser (dieses Mal 3,5 l), Milchsäure, Hefenährsalz und die Hefe zuschütten.
Dann alles fest verschließen und warten.
Daher wurde es wirklich Zeit für einen neuen Ansatz.
Da ich das genaue Rezept schon in vorherigen Abschnitte beschrieben habe, werd ich jetzt nur noch auf die Zutaten eingehen, die ich dieses Mal verwendet habe.
Der Typ der verwendeten Reinzuchthefe war dieses Mal "Sherry".
Um die Hefe zu vermehren, wurde diese Hefe 3 Tage zuvor in 650 ml natürlichem Apfelsaft geschüttet...
und mit Filterwatte verschlossen.
Später, also am Tag der eigentlichen Met-Herstellung, habe ich 15 g Milchsäure mit dem Ansatz vermengt.
Ebenfalls 2 Tabletten Hefenährsalz habe ich verwendet.
Diese Tabletten werde ich erst ganz am Ende der Met-Herstellung verwenden, um den Met haltbarer zu machen.
Das Klärwunder habe ich bisher noch nie verwendet. Mal sehen, ob ich es benötige und ob es hilft :)
Der verwendete Honig (3,5 kg) war dieses Mal dieser hier:
Nachdem sich die Hefe 3 Tage lang vermehren konnte, sieht es in der Flasche nicht so wirklich lecker aus :-D
Wasser (zunächst nur 3 l) und den Honig auf 45 °C erhitzen.
Und dann alles zusammen in den Gärballon schütten.
Zum Schluss das restliche Wasser (dieses Mal 3,5 l), Milchsäure, Hefenährsalz und die Hefe zuschütten.
Dann alles fest verschließen und warten.
Dienstag, 7. Januar 2014
Himbeerlikör
Öfter mal was Neues...
Daher probier ich heute einmal aus, Himbeerlikör selbst herzustellen.
Auch "Angesetzter" genannt (oder auch "Aufgesetzter").
Ein richtiges Rezept gibt es dafür nicht wirklich, da jeder eigentlich tun (rein tun) und machen kann, was er will.
Und damit meine ich jetzt die Zutaten.
Ich kann euch nur schreiben, wie ich es gemacht hab.
Pro Flasche/Angesetzten hab ich 350 g Himbeeren (in meinem Fall TK-Himbeeren), 100 g Zucker und 1 Flasche (0,7 l) Schnaps verwendet.
Dazu kam noch 1 Vanilleschote.
Angesetzt habe ich insgesamt zwei Flaschen.
Einmal mit braunem Rum und einmal mit Doppelkorn.
Bei dem Versuch mit Rum habe ich noch eine Limette mit in die Flasche gesteckt.
Die hab ich vorher noch geschält (so gut es ging) und geviertelt.
Dann kommt alles zusammen, wird gut verschlossen und dann kräftig geschüttelt.
Bei mir steht alles am (meist) sonnigen Fenster und alle paar Tage wird alles noch einmal kräftig durchgeschüttelt um den Zucker besser zu lösen.
Jetzt heißt es 4-6 Wochen warten.
Dann wird alles abgegossen und gefiltert und DANN endlich probiert :)
Daher probier ich heute einmal aus, Himbeerlikör selbst herzustellen.
Auch "Angesetzter" genannt (oder auch "Aufgesetzter").
Ein richtiges Rezept gibt es dafür nicht wirklich, da jeder eigentlich tun (rein tun) und machen kann, was er will.
Und damit meine ich jetzt die Zutaten.
Ich kann euch nur schreiben, wie ich es gemacht hab.
Pro Flasche/Angesetzten hab ich 350 g Himbeeren (in meinem Fall TK-Himbeeren), 100 g Zucker und 1 Flasche (0,7 l) Schnaps verwendet.
Dazu kam noch 1 Vanilleschote.
Angesetzt habe ich insgesamt zwei Flaschen.
Einmal mit braunem Rum und einmal mit Doppelkorn.
Bei dem Versuch mit Rum habe ich noch eine Limette mit in die Flasche gesteckt.
Die hab ich vorher noch geschält (so gut es ging) und geviertelt.
Dann kommt alles zusammen, wird gut verschlossen und dann kräftig geschüttelt.
Bei mir steht alles am (meist) sonnigen Fenster und alle paar Tage wird alles noch einmal kräftig durchgeschüttelt um den Zucker besser zu lösen.
Jetzt heißt es 4-6 Wochen warten.
Dann wird alles abgegossen und gefiltert und DANN endlich probiert :)
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