Mittwoch, 10. März 2010

Das Bier ist da !

Wie gesagt: Das Bier ist da !
Oder besser gesagt, das Bier ist fertig :)

Ist zwar schon was länger fertig, aber ich bin nicht dazu gekommen den Bericht zu schreiben.
Hatte auch am Anfang ein paar "Kohlensäure-Probleme".
Wie ich schon beim Abfüllen (vom Fass auf Flaschen) befürchtet hatte, hab ich 1 Tag zu spät abgefüllt.
Daher hat sich in den Flaschen nicht mehr genug Kohlensäure gebildet.
Das Bier war recht schal.

Naja, habs dann nach ein paar Versuchen doch noch geschafft und konnte erfolgreich Kohlensäure ins Bier pumpen :)
Unfallfrei :)

Ein Foto vom Bier gibbet hier:



















Sehr lecker ;-)

Donnerstag, 14. Januar 2010

Flaschenabfüllung

Nabend !

Heute wars soweit.
Das vorgegärte Bier hab ich heute auf Flaschen abgefüllt.
In den Flaschen muss es dann noch einmal 2 Wochen vor sich hin gären..
Man darf also gespannt sein..

Ich bin auch ein bisschen skeptisch, ob alles so klappt, wie es geplant war.
Das Bier hat heute nämlich (im Gärfäßchen) gar nicht mehr gegärt.
Also als ich nach Hause kam, tat sich nix mehr..
Vielleicht hätte ich gestern schon umfüllen müssen..
Aber das werden wir ja noch sehen :)

Aber hier erstmal die Bilder vom umfüllen :)


Hier sind erstmal die leeren Flaschen.
Die hab ich alle gründlich gereinigt und auch abgekocht.



So sah das Fäßchen von innen aus.
Sieht nicht sonderlich lecker aus, ABER das ist ja nur die Hefe :)

Ich kann euch leider keine Bilder vom Abfüllvorgang selber zeigen, weil ich mit allen 4 Händen und Armen alle Hände voll zu tun hatte... :-D .oO( watt n Satz... und so wortspielreich... :-D )
Aber immerhin das Ergebnis..
Sind leider nur 8 Flaschen (je 1 Liter) geworden.
Aber immerhin.
Fürs erste Mal... :-)



Wie gesagt, jetzt muss das Bier noch 2 Wochen in den Flaschen gären.
Ansich müsste ich alle 2 Tage die Flaschen einmal ganz kurz öffnen und direkt wieder schließen.
Um den Überdruck abzulassen.
Aber dann geht mir natürlich auch Kohlensäure flöten..
Hmmm..
Ich mach erstmal mit einer Flasche eine Öffnungs-Probe.
Und falls da nicht viel Druck entweicht, lass ich die anderen Flaschen zu.
Falls dann noch eine Flasche (Oh Gott, ich hoffe dann höchstens EINE) kaputt geht, dann hab ich den Kram mal wasserdicht verpackt :)





















Jetzt müssen wir erstmal abwarten :)

Jetzt hab ich mir erstmal n Bier verdient.
Prost !

Da warens nur noch 3...

Au Backe..

Der Met ist fast alle...
Tut mir leid Leute..
Aber ich weiß ja wie´s geht.. ;-)


Sonntag, 10. Januar 2010

Es ist vollbracht !

Endlich !

Heute war Brautag :)

Damits nicht zu viel Text wird, beschränk ich mich aufs Wesentliche :)

Zuerst wird die benötigte Menge Wasser auf 56°C erhitzt und dann das Malz reingeschüttet.
Dann weiter erhitzt und verschiedene Temperaturstufen angefahren und eingehalten.
Es dampft dann schon recht gut und in der ganzen Wohnung riechts verdammt nach Malz.
Das sieht dann so aus (also nicht das riechen jetzt...)































Nach einer gewissen Zeit und Temperatur muss man dann eine Jod-Probe machen.
Also einen Teelöffel von der Brühe auf einen hellen Unterteller schütten und dann 2-3 Tropfen Jod drauf träufeln.
Auf dem Bild ist eine "positive" Jod-Probe zu erkennen.
Falls die Jodprobe negativ ausgefallen wäre, hätte ich noch länger kochen müssen.
















Danach kann ich zum "Läutern" übergeben.
Das ist ansich so etwas wie filtern.
In die Camping-Kühlbox hab ich einen Ablaufhahn gebaut.
Innendrin ist ein Lochblech, das als Sieb fungiert.
Weiter unten im Blog sind dazu weitere Bilder.
In der Kühlbox kann man schön die geschroteten Getreidesorten erkennen.



































Danach wird die abgeläuterte ("gefilterte") Brühe zum Kochen gebracht und es wird der Hopfen hinzugefügt.
Das ergibt dann eine recht grüne Suppe.
Ist auf den Bilder leider nicht so gut zu erkennen.
















Am Ende der Kochzeit muss der Stammwürzegehalt bestimmt werden (vorher auch schon, aber das hab ich übersprungen :) ).
Dazu füll ich etwas von dem Gebräu in einen engen und hohen Glaszylinder und messe mit einer geeichten Spindel den Stammwürzegehalt. Wichtig ist, dass man noch eine Temperaturkorrektur vornimmt.




















Stimmt alles, also Stammwürzegehalt und Kochdauer und so, muss ich den Kram noch abziehen und filtern.
Das ist eine schöne Sauerei.
Und es riecht verdammt derbe nach Hopfen :)






































Jetzt ist ansich alles fertig:
Es fehlt nur noch die Hefe.
Die hab ich übrigens vorher mal in etwas Wasser geschüttet.
Dann kann sich die Hefe dort schonmal vermehren.
Allerdings ist das Bier-Gebräu noch zu heiß für die Hefe.
Erst ab ca. 25°C kann ich die Hefe reinschütten.
Also muss man etwas warten :)
Aber danach ist es dann soweit.





Jetzt ist es endlich fertig.
Die ganze Brühe muss allerdings noch 3-4 Tage im Gärfäßchen gären.
Danach wird zur Nachgärung auf Flaschen umgefüllt.
Aber da sind wir ja noch nicht :)


Jetzt muss wie gesagt etwas gewartet werden.
Dann wird auf Flaschen abgefüllt.
Ich berichte dann wieder.

Nach einem 11-Stunden Brautag mach ich jetzt mal Feierabend.
Mit einem schönen kalten Bier :)

Prost !