Ein wenig experimentierfreudig sollte man ja dann doch ab und zu mal sein :)
Daher hab ich mir gedacht, dass ich meinen sonst "naturellen" Met einmal mit Aroma verfeinere.
Also, ich will versuchen ihn zu verfeinern :)
Also... einen TEIL davon ;-)
Für ein anderes Aroma hab ich einen Teil des Mets umgefüllt und in den Lagerbehälter einen großen Teebeutel mit Glühweingewürzen gehängt und dann einige Tage ziehen lassen.
Jeden Tag hab ich allerdings probiert wie der Met denn jetzt schmeckt.
Ich glaube nach Tag 3 war das Aroma stark genug und ich wollte den Teebeutel herausholen.
Dieser ist allerdings so weich geworden, dass er beim Herausziehversuch aufgerissen ist.
Und alle Gewürzen dümpelten nun lose im Met herum.
Super...
Okay, filtrieren wollte ich den Met ja eh.
Von daher...
Aufi ! :-D
Nach einiger Zeit war es dann soweit und der ganze Met (auch der nicht-aromatisierte) war in Flaschen abgefüllt.
Und bekanntlich Geschmack ja Geschmackssache (...)
Auf jeden Fall schmeckt der "neue" Met "anders" :)
Aber immerhin nach Weihnachten :)
Das wars für dieses Jahr.
Donnerstag, 15. Dezember 2011
Montag, 21. November 2011
Umfüllen, abfüllen, experimentieren
Nachdem der Pott mit dem Met lange genug in der Küche unnütz rumstand, war es mal wieder an der Zeit den Met umzufüllen und von den Heferesten abzuziehen.
Da ich an diesem Tag noch mehr mit dem Met vorhatte, hab ich die ganze Brühe erstmal komplett in einen anderen Gärballon umgefüllt und zeitgleich gefiltert.
Danach hab ich den "alten" Behälter erstmal sauber gemacht und dann die Hälfte vom Met aus dem "neuen" Behälter wieder umgefüllt.
Und ein bisschen frischen Met hab ich direkt mal in eine Flasche abgefüllt :)
Die eine Hälfte bleibt jetzt erstmal "normal" und unverändert weiterhin im Gärbehälter.
Die andere Hälfte wollte ich zum Experimentieren benutzen.
In diesen Pott hab ich jetzt noch einen (geleerten) Teebeutel mit Zimt und Nelken gefüllt und überprüfe jetzt täglich, ob sich der Geschmack vom Met ändert und ob das ganze genießbar bleibt.
Naja, ich hab keine Ahnung was passiert, aber probieren wir's mal aus :)
Wir werden sehen :)
Da ich an diesem Tag noch mehr mit dem Met vorhatte, hab ich die ganze Brühe erstmal komplett in einen anderen Gärballon umgefüllt und zeitgleich gefiltert.
Danach hab ich den "alten" Behälter erstmal sauber gemacht und dann die Hälfte vom Met aus dem "neuen" Behälter wieder umgefüllt.
Und ein bisschen frischen Met hab ich direkt mal in eine Flasche abgefüllt :)
Die eine Hälfte bleibt jetzt erstmal "normal" und unverändert weiterhin im Gärbehälter.
Die andere Hälfte wollte ich zum Experimentieren benutzen.
In diesen Pott hab ich jetzt noch einen (geleerten) Teebeutel mit Zimt und Nelken gefüllt und überprüfe jetzt täglich, ob sich der Geschmack vom Met ändert und ob das ganze genießbar bleibt.
Naja, ich hab keine Ahnung was passiert, aber probieren wir's mal aus :)
Wir werden sehen :)
Sonntag, 29. Mai 2011
Met - Die komplette Story - Teil 2
Heute war es dann soweit:
Die Hefe hat sich (hoffentlich) ausreichend vermehrt und der Met kann angesetzt werden.
Aber zuerst muss erstmal einiges vorbereitet werden.
Dazu gehört erstmal eine gründliche Reinigung aller Sachen, die jetzt verwendet werden.
Der große Glasballon (10 Liter) stand nämlich auch einige Zeit im Keller und war gut dreckig. Jedenfalls außen, aber von innen hab ich ihn dann doch auch nochmal gründlich sauber gemacht.
Aber zum kompletten Prozess gehören auch noch andere Dinge.
Ich hab folgende Sachen verwendet (und dementsprechend auch gesäubert):
- 1 großen Topf (für das Wasser, das mit dem Honig vermischt wird)
- 1 kleineren Topf (für das Wasserbad, in dem der Honig erwärmt wird)
- 1 Trichter
- 1 Messbecher
- 1 Glasballon (10 Liter)
- 1 Waage
- Milchsäure (80%)
- Hefe-Nährsalz
- 1 Thermometer
- Honig
- 1 Schüssel (für den Honig, der im Wasserbad erwärmt wird)
- Hefestarterkultur (Apfelsaft und Hefe, vor 2 Tagen angesetzt)
- 1 Gummiverschluss mit Loch
- 1 Gärröhrchen
Für den Met verwende ich 3,5 kg Honig.
Für den Anfang; meistens kommt nach ein paar Monaten noch etwas Honig zum Nachsüßen dazu.
Die gewünschten 3,5 kg Honig muss ich erstmal abwiegen.
Also Honig-Pott auf, Schüssel auf eine Waage und dann 3,5 kg Honig reingießen.
Hmm, knapp :)
Aber es gibt ja nur "passt, oder passt nicht". Von daher: passt :)
Aber es gibt ja nur "passt, oder passt nicht". Von daher: passt :)
Der Plastikpott mit dem Honig kommt jetzt in einen Topf mit Wasser und wird im Wasserbad erhitzt.
Und zwar auf 45 °C.
Zeitgleich werden 3 Liter Wasser in einem anderen Topf auch auf 45 °C erhitzt.
Wenn dann alles die gewünschte Temperatur erreicht hat, wird der Honig (jetzt warm und sehr dünnflüssig) in das ebenfalls warme Wasser geschüttet.
Beides vermischt sich direkt sehr gut.
Auch hier wieder alles recht knapp bemessen, aber ich hab keine größeren Töpfe :)
Jetzt schütte ich das ganze Gemisch in den Glasballon (Trichter!!).
Als kleinen Schutz empfiehlt sich noch eine Unterlage, da das Honig-Wasser-Gemisch doch recht klebrig ist (bei mir ging dieses Mal aber alles glatt :-D ).
Ist alles (unfallfrei) im Glasballon kommen noch 4 Liter kaltes Wasser hinzu.
Wichtig ist, dass man kaltes Wasser verwendet, da man die Hefe (die man 2 Tage vorher angesetzt hat), erst hinzugeben darf, wenn das Gemisch nur noch eine Temperatur von ca. 22 °C hat.
Ist die Temperatur zu hoch, kann die Hefe kaputt gehen.
Also: Immer schön die Temperatur messen.
Bei mir war die Temperatur noch zu hoch und ich hab den Abkühlvorgang ein bisschen beschleunigt und den ganzen Pott erstmal in eine eiskalte Badewanne gestellt.
Ist die Temperatur des Gemisches dann niedrig genug, kommen 2 Tabletten Hefe-Nährsalz hinzu.
Dazu die Tabletten vorher in ein bisschen Wasser auflösen und dann reinschütten.
Außerdem füge ich noch 30 g Milchsäure hinzu.
Beide "Zutaten" sind gut für den Gärvorgang.
Zu guter Letzt kommt die Hefe hinzu (diese hat sich hoffentlich schon gut vermehrt).
Jetzt alles gut vermischen. Also den Pott hochnehmen und gut schwenken.
Aber NICHT fallen lassen :-D
Am Schluss kommt noch der Verschluss und das mit Wasser befüllte Gärröhrchen auf den Glasballon.
So kann der Innendruck entweichen, aber es kann keine Luft (und damit Sauerstoff) den Inhalt verderben.
Den ganzen Ansatz lassen wir jetzt 2-4 Monate bei 20-25 °C stehen.
Bei mir steht immer alles in der Küche.
Dieses Mal hat der Met sogar noch Gesellschaft vom Rumtopf :)
Und jetzt kann man nur noch warten.
Donnerstag, 26. Mai 2011
Met - Die komplette Story - Teil 1
Dieses Jahr ist es (mal) wieder so weit.
Es wird Zeit für einen neuen Met-Ansatz.
Dieses Mal möchte ich auch versuchen, den kompletten Vorgang so gut es geht darzustellen.
Wir fangen also ganz vorne an.
Bevor man irgendetwas mit Honig macht, muss man die Hefe erstmal vermehren.
Sonst fühlt sich diese kleine Portion Hefe in dem riesigen Pot (in den sie nämlich in ein paar Tagen kommt) sehr verloren ( ..oO(Halloo?) ) und kommt nur ganz langsam (oder gar nicht) in Schwung.
Zur Vermehrung der Hefe verwende ich Apfelsaft.
Aber so "richtigen" Apfelsaft.
So n Bio-Zeug.
Nix mit Konzentrat, rückverdünnt, gezuckert oder so.
Als ob man das Zeug selbst aus Äpfeln gepresst hätte.
Außerdem braucht man einen Behälter für die Vermehrung der Hefe, die Hefe selbst und etwas zum Verschließen des Behälters. Ich nehme dafür saubere Filterwatte.
Jetzt kommen ca. 2/3 vom Apfelsaft in das Gefäß.
Danach wird die Hefe ordentlich aufgeschüttelt um alle Ablagerungen aufzulösen.
Ich verwende dieses Mal übrigens flüssige Reinzuchthefe vom Typ "Haut Sauternes".
Die aufgeschüttelte Hefe kommt jetzt ins Gefäß (also in den Apfelsaft).
Dann ordentlich umschwenken um alles gut zu vermischen.
Danach die Öffnung sofort mit Filterwatte verschließen.
Das Ganze lassen wir jetzt ca. 2 Tage bei Raumtemperatur stehen.
Dann gehts weiter.
Es wird Zeit für einen neuen Met-Ansatz.
Dieses Mal möchte ich auch versuchen, den kompletten Vorgang so gut es geht darzustellen.
Wir fangen also ganz vorne an.
Bevor man irgendetwas mit Honig macht, muss man die Hefe erstmal vermehren.
Sonst fühlt sich diese kleine Portion Hefe in dem riesigen Pot (in den sie nämlich in ein paar Tagen kommt) sehr verloren ( ..oO(Halloo?) ) und kommt nur ganz langsam (oder gar nicht) in Schwung.
Zur Vermehrung der Hefe verwende ich Apfelsaft.
Aber so "richtigen" Apfelsaft.
So n Bio-Zeug.
Nix mit Konzentrat, rückverdünnt, gezuckert oder so.
Als ob man das Zeug selbst aus Äpfeln gepresst hätte.
Außerdem braucht man einen Behälter für die Vermehrung der Hefe, die Hefe selbst und etwas zum Verschließen des Behälters. Ich nehme dafür saubere Filterwatte.
Jetzt kommen ca. 2/3 vom Apfelsaft in das Gefäß.
Danach wird die Hefe ordentlich aufgeschüttelt um alle Ablagerungen aufzulösen.
Ich verwende dieses Mal übrigens flüssige Reinzuchthefe vom Typ "Haut Sauternes".
Die aufgeschüttelte Hefe kommt jetzt ins Gefäß (also in den Apfelsaft).
Dann ordentlich umschwenken um alles gut zu vermischen.
Danach die Öffnung sofort mit Filterwatte verschließen.
Das Ganze lassen wir jetzt ca. 2 Tage bei Raumtemperatur stehen.
Dann gehts weiter.
Rumtopf zum Ersten
Dieses Jahr wird zum ersten Mal versucht einen (halbwegs) ordentlichen und hoffentlich leckeren Rumtopf zu kreieren :)
Ansich ist alles ganz einfach:
Man nehme Früchte seiner Wahl, einmal ordentlich waschen und abtrocknen (lassen), dann alles mit ca. der Hälfte an Fruchtgewicht noch einmal mit Zucker überschütten und eine ganze Weile ziehen lassen.
Ein Stündchen sollte es schon sein.
Danach alles in den Rumtopf schütten und dann ordentlich Rum drüber.
Mindestens 54% sollte der Rum haben.
Mehr geht natürlich auch :)
Wir fangen diesmal mit Erdbeeren an.
Die schmecken eh immer und in allen Konstellationen :)
Also erstmal die Erdbeeren in eine Schüssel und dann viiiiel Zucker drüber :)
In der Zeit (oder wann auch immer, aber auf jeden Fall VORHER) kann man den Rumtopf sauber machen.
Ordentlich sauber machen und trocknen.
Wenn die Erdbeeren lange genug gezogen haben, kommt der ganze Kram in den Topf.
Und dann kommt das Schönste: Der Rum! VIEL Rum :-D
Wir haben den "guten" von Aldi genommen... Für den Anfang und ersten Test muss das reichen :-D
Nach 1 1/2 Flaschen Rum sieht das Ganze so aus:
Man liest immer wieder, dass die Früchte auf keinen Fall oben schwimmen dürfen.
Sie können sonst u.U. schnell anfangen zu schimmeln.
Falls doch einige Früchte oben schwimmen sollten, gibt es verschiedene Möglichkeiten dem entgegenzuwirken.
Z.B. kann man eine Untertasse auf die Früchte legen.
Dummerweise kommt diese Option bei uns nicht in Frage, da keine Untertasse durch die Öffnung passt.
Dumm, sehr richtig.
Noch dümmer ist allerdings, dass am nächsten Tag natürlich jede Menge Früchte oben schwimmen.
Super...
Hmmmm, un nu?
Gute Frage.
Im Internet gibts noch mehr Tipps. Einige sagen, man soll die Früchte mit einer Nadel anpieksen, damit die sich besser mit Rum vollsaugen und dann wieder nach unten sinken.
Andere meinen, dass die Früchte nicht anfangen zu schimmeln, weil die ja eh von Rum durchtränkt sind...
Also ich bin mir noch nicht sicher.
Ich denke ich werde mal probehalber ein paar Früchte anpieksen und dann gucken was passiert.
Ich werde auf jeden Fall berichten :)
Ansich ist alles ganz einfach:
Man nehme Früchte seiner Wahl, einmal ordentlich waschen und abtrocknen (lassen), dann alles mit ca. der Hälfte an Fruchtgewicht noch einmal mit Zucker überschütten und eine ganze Weile ziehen lassen.
Ein Stündchen sollte es schon sein.
Danach alles in den Rumtopf schütten und dann ordentlich Rum drüber.
Mindestens 54% sollte der Rum haben.
Mehr geht natürlich auch :)
Wir fangen diesmal mit Erdbeeren an.
Die schmecken eh immer und in allen Konstellationen :)
Also erstmal die Erdbeeren in eine Schüssel und dann viiiiel Zucker drüber :)
In der Zeit (oder wann auch immer, aber auf jeden Fall VORHER) kann man den Rumtopf sauber machen.
Ordentlich sauber machen und trocknen.
Wenn die Erdbeeren lange genug gezogen haben, kommt der ganze Kram in den Topf.
Und dann kommt das Schönste: Der Rum! VIEL Rum :-D
Wir haben den "guten" von Aldi genommen... Für den Anfang und ersten Test muss das reichen :-D
Nach 1 1/2 Flaschen Rum sieht das Ganze so aus:
Man liest immer wieder, dass die Früchte auf keinen Fall oben schwimmen dürfen.
Sie können sonst u.U. schnell anfangen zu schimmeln.
Falls doch einige Früchte oben schwimmen sollten, gibt es verschiedene Möglichkeiten dem entgegenzuwirken.
Z.B. kann man eine Untertasse auf die Früchte legen.
Dummerweise kommt diese Option bei uns nicht in Frage, da keine Untertasse durch die Öffnung passt.
Dumm, sehr richtig.
Noch dümmer ist allerdings, dass am nächsten Tag natürlich jede Menge Früchte oben schwimmen.
Super...
Hmmmm, un nu?
Gute Frage.
Im Internet gibts noch mehr Tipps. Einige sagen, man soll die Früchte mit einer Nadel anpieksen, damit die sich besser mit Rum vollsaugen und dann wieder nach unten sinken.
Andere meinen, dass die Früchte nicht anfangen zu schimmeln, weil die ja eh von Rum durchtränkt sind...
Also ich bin mir noch nicht sicher.
Ich denke ich werde mal probehalber ein paar Früchte anpieksen und dann gucken was passiert.
Ich werde auf jeden Fall berichten :)
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