Dieses Jahr ist es (mal) wieder so weit.
Es wird Zeit für einen neuen Met-Ansatz.
Dieses Mal möchte ich auch versuchen, den kompletten Vorgang so gut es geht darzustellen.
Wir fangen also ganz vorne an.
Bevor man irgendetwas mit Honig macht, muss man die Hefe erstmal vermehren.
Sonst fühlt sich diese kleine Portion Hefe in dem riesigen Pot (in den sie nämlich in ein paar Tagen kommt) sehr verloren ( ..oO(Halloo?) ) und kommt nur ganz langsam (oder gar nicht) in Schwung.
Zur Vermehrung der Hefe verwende ich Apfelsaft.
Aber so "richtigen" Apfelsaft.
So n Bio-Zeug.
Nix mit Konzentrat, rückverdünnt, gezuckert oder so.
Als ob man das Zeug selbst aus Äpfeln gepresst hätte.
Außerdem braucht man einen Behälter für die Vermehrung der Hefe, die Hefe selbst und etwas zum Verschließen des Behälters. Ich nehme dafür saubere Filterwatte.
Jetzt kommen ca. 2/3 vom Apfelsaft in das Gefäß.
Danach wird die Hefe ordentlich aufgeschüttelt um alle Ablagerungen aufzulösen.
Ich verwende dieses Mal übrigens flüssige Reinzuchthefe vom Typ "Haut Sauternes".
Die aufgeschüttelte Hefe kommt jetzt ins Gefäß (also in den Apfelsaft).
Dann ordentlich umschwenken um alles gut zu vermischen.
Danach die Öffnung sofort mit Filterwatte verschließen.
Das Ganze lassen wir jetzt ca. 2 Tage bei Raumtemperatur stehen.
Dann gehts weiter.
Donnerstag, 26. Mai 2011
Rumtopf zum Ersten
Dieses Jahr wird zum ersten Mal versucht einen (halbwegs) ordentlichen und hoffentlich leckeren Rumtopf zu kreieren :)
Ansich ist alles ganz einfach:
Man nehme Früchte seiner Wahl, einmal ordentlich waschen und abtrocknen (lassen), dann alles mit ca. der Hälfte an Fruchtgewicht noch einmal mit Zucker überschütten und eine ganze Weile ziehen lassen.
Ein Stündchen sollte es schon sein.
Danach alles in den Rumtopf schütten und dann ordentlich Rum drüber.
Mindestens 54% sollte der Rum haben.
Mehr geht natürlich auch :)
Wir fangen diesmal mit Erdbeeren an.
Die schmecken eh immer und in allen Konstellationen :)
Also erstmal die Erdbeeren in eine Schüssel und dann viiiiel Zucker drüber :)
In der Zeit (oder wann auch immer, aber auf jeden Fall VORHER) kann man den Rumtopf sauber machen.
Ordentlich sauber machen und trocknen.
Wenn die Erdbeeren lange genug gezogen haben, kommt der ganze Kram in den Topf.
Und dann kommt das Schönste: Der Rum! VIEL Rum :-D
Wir haben den "guten" von Aldi genommen... Für den Anfang und ersten Test muss das reichen :-D
Nach 1 1/2 Flaschen Rum sieht das Ganze so aus:
Man liest immer wieder, dass die Früchte auf keinen Fall oben schwimmen dürfen.
Sie können sonst u.U. schnell anfangen zu schimmeln.
Falls doch einige Früchte oben schwimmen sollten, gibt es verschiedene Möglichkeiten dem entgegenzuwirken.
Z.B. kann man eine Untertasse auf die Früchte legen.
Dummerweise kommt diese Option bei uns nicht in Frage, da keine Untertasse durch die Öffnung passt.
Dumm, sehr richtig.
Noch dümmer ist allerdings, dass am nächsten Tag natürlich jede Menge Früchte oben schwimmen.
Super...
Hmmmm, un nu?
Gute Frage.
Im Internet gibts noch mehr Tipps. Einige sagen, man soll die Früchte mit einer Nadel anpieksen, damit die sich besser mit Rum vollsaugen und dann wieder nach unten sinken.
Andere meinen, dass die Früchte nicht anfangen zu schimmeln, weil die ja eh von Rum durchtränkt sind...
Also ich bin mir noch nicht sicher.
Ich denke ich werde mal probehalber ein paar Früchte anpieksen und dann gucken was passiert.
Ich werde auf jeden Fall berichten :)
Ansich ist alles ganz einfach:
Man nehme Früchte seiner Wahl, einmal ordentlich waschen und abtrocknen (lassen), dann alles mit ca. der Hälfte an Fruchtgewicht noch einmal mit Zucker überschütten und eine ganze Weile ziehen lassen.
Ein Stündchen sollte es schon sein.
Danach alles in den Rumtopf schütten und dann ordentlich Rum drüber.
Mindestens 54% sollte der Rum haben.
Mehr geht natürlich auch :)
Wir fangen diesmal mit Erdbeeren an.
Die schmecken eh immer und in allen Konstellationen :)
Also erstmal die Erdbeeren in eine Schüssel und dann viiiiel Zucker drüber :)
In der Zeit (oder wann auch immer, aber auf jeden Fall VORHER) kann man den Rumtopf sauber machen.
Ordentlich sauber machen und trocknen.
Wenn die Erdbeeren lange genug gezogen haben, kommt der ganze Kram in den Topf.
Und dann kommt das Schönste: Der Rum! VIEL Rum :-D
Wir haben den "guten" von Aldi genommen... Für den Anfang und ersten Test muss das reichen :-D
Nach 1 1/2 Flaschen Rum sieht das Ganze so aus:
Man liest immer wieder, dass die Früchte auf keinen Fall oben schwimmen dürfen.
Sie können sonst u.U. schnell anfangen zu schimmeln.
Falls doch einige Früchte oben schwimmen sollten, gibt es verschiedene Möglichkeiten dem entgegenzuwirken.
Z.B. kann man eine Untertasse auf die Früchte legen.
Dummerweise kommt diese Option bei uns nicht in Frage, da keine Untertasse durch die Öffnung passt.
Dumm, sehr richtig.
Noch dümmer ist allerdings, dass am nächsten Tag natürlich jede Menge Früchte oben schwimmen.
Super...
Hmmmm, un nu?
Gute Frage.
Im Internet gibts noch mehr Tipps. Einige sagen, man soll die Früchte mit einer Nadel anpieksen, damit die sich besser mit Rum vollsaugen und dann wieder nach unten sinken.
Andere meinen, dass die Früchte nicht anfangen zu schimmeln, weil die ja eh von Rum durchtränkt sind...
Also ich bin mir noch nicht sicher.
Ich denke ich werde mal probehalber ein paar Früchte anpieksen und dann gucken was passiert.
Ich werde auf jeden Fall berichten :)
Mittwoch, 10. März 2010
Das Bier ist da !
Wie gesagt: Das Bier ist da !
Oder besser gesagt, das Bier ist fertig :)
Ist zwar schon was länger fertig, aber ich bin nicht dazu gekommen den Bericht zu schreiben.
Hatte auch am Anfang ein paar "Kohlensäure-Probleme".
Wie ich schon beim Abfüllen (vom Fass auf Flaschen) befürchtet hatte, hab ich 1 Tag zu spät abgefüllt.
Daher hat sich in den Flaschen nicht mehr genug Kohlensäure gebildet.
Das Bier war recht schal.
Naja, habs dann nach ein paar Versuchen doch noch geschafft und konnte erfolgreich Kohlensäure ins Bier pumpen :)
Unfallfrei :)
Ein Foto vom Bier gibbet hier:
Sehr lecker ;-)
Oder besser gesagt, das Bier ist fertig :)
Ist zwar schon was länger fertig, aber ich bin nicht dazu gekommen den Bericht zu schreiben.
Hatte auch am Anfang ein paar "Kohlensäure-Probleme".
Wie ich schon beim Abfüllen (vom Fass auf Flaschen) befürchtet hatte, hab ich 1 Tag zu spät abgefüllt.
Daher hat sich in den Flaschen nicht mehr genug Kohlensäure gebildet.
Das Bier war recht schal.
Naja, habs dann nach ein paar Versuchen doch noch geschafft und konnte erfolgreich Kohlensäure ins Bier pumpen :)
Unfallfrei :)
Ein Foto vom Bier gibbet hier:
Sehr lecker ;-)
Donnerstag, 14. Januar 2010
Flaschenabfüllung
Nabend !
Heute wars soweit.
Das vorgegärte Bier hab ich heute auf Flaschen abgefüllt.
In den Flaschen muss es dann noch einmal 2 Wochen vor sich hin gären..
Man darf also gespannt sein..
Ich bin auch ein bisschen skeptisch, ob alles so klappt, wie es geplant war.
Das Bier hat heute nämlich (im Gärfäßchen) gar nicht mehr gegärt.
Also als ich nach Hause kam, tat sich nix mehr..
Vielleicht hätte ich gestern schon umfüllen müssen..
Aber das werden wir ja noch sehen :)
Aber hier erstmal die Bilder vom umfüllen :)
Jetzt müssen wir erstmal abwarten :)
Jetzt hab ich mir erstmal n Bier verdient.
Prost !
Heute wars soweit.
Das vorgegärte Bier hab ich heute auf Flaschen abgefüllt.
In den Flaschen muss es dann noch einmal 2 Wochen vor sich hin gären..
Man darf also gespannt sein..
Ich bin auch ein bisschen skeptisch, ob alles so klappt, wie es geplant war.
Das Bier hat heute nämlich (im Gärfäßchen) gar nicht mehr gegärt.
Also als ich nach Hause kam, tat sich nix mehr..
Vielleicht hätte ich gestern schon umfüllen müssen..
Aber das werden wir ja noch sehen :)
Aber hier erstmal die Bilder vom umfüllen :)
Hier sind erstmal die leeren Flaschen.
Die hab ich alle gründlich gereinigt und auch abgekocht.
So sah das Fäßchen von innen aus.
Sieht nicht sonderlich lecker aus, ABER das ist ja nur die Hefe :)
Ich kann euch leider keine Bilder vom Abfüllvorgang selber zeigen, weil ich mit allen 4 Händen und Armen alle Hände voll zu tun hatte... :-D .oO( watt n Satz... und so wortspielreich... :-D )
Aber immerhin das Ergebnis..
Sind leider nur 8 Flaschen (je 1 Liter) geworden.
Sind leider nur 8 Flaschen (je 1 Liter) geworden.
Aber immerhin.
Fürs erste Mal... :-)
Fürs erste Mal... :-)
Wie gesagt, jetzt muss das Bier noch 2 Wochen in den Flaschen gären.
Ansich müsste ich alle 2 Tage die Flaschen einmal ganz kurz öffnen und direkt wieder schließen.
Ansich müsste ich alle 2 Tage die Flaschen einmal ganz kurz öffnen und direkt wieder schließen.
Um den Überdruck abzulassen.
Aber dann geht mir natürlich auch Kohlensäure flöten..
Hmmm..
Ich mach erstmal mit einer Flasche eine Öffnungs-Probe.
Ich mach erstmal mit einer Flasche eine Öffnungs-Probe.
Und falls da nicht viel Druck entweicht, lass ich die anderen Flaschen zu.
Falls dann noch eine Flasche (Oh Gott, ich hoffe dann höchstens EINE) kaputt geht, dann hab ich den Kram mal wasserdicht verpackt :)
Jetzt müssen wir erstmal abwarten :)
Jetzt hab ich mir erstmal n Bier verdient.
Prost !
Sonntag, 10. Januar 2010
Es ist vollbracht !
Endlich !
Heute war Brautag :)
Damits nicht zu viel Text wird, beschränk ich mich aufs Wesentliche :)
Zuerst wird die benötigte Menge Wasser auf 56°C erhitzt und dann das Malz reingeschüttet.
Dann weiter erhitzt und verschiedene Temperaturstufen angefahren und eingehalten.
Es dampft dann schon recht gut und in der ganzen Wohnung riechts verdammt nach Malz.
Das sieht dann so aus (also nicht das riechen jetzt...)
Nach einer gewissen Zeit und Temperatur muss man dann eine Jod-Probe machen.
Also einen Teelöffel von der Brühe auf einen hellen Unterteller schütten und dann 2-3 Tropfen Jod drauf träufeln.
Auf dem Bild ist eine "positive" Jod-Probe zu erkennen.
Falls die Jodprobe negativ ausgefallen wäre, hätte ich noch länger kochen müssen.
Danach kann ich zum "Läutern" übergeben.
Das ist ansich so etwas wie filtern.
In die Camping-Kühlbox hab ich einen Ablaufhahn gebaut.
Innendrin ist ein Lochblech, das als Sieb fungiert.
Weiter unten im Blog sind dazu weitere Bilder.
In der Kühlbox kann man schön die geschroteten Getreidesorten erkennen.
Danach wird die abgeläuterte ("gefilterte") Brühe zum Kochen gebracht und es wird der Hopfen hinzugefügt.
Das ergibt dann eine recht grüne Suppe.
Ist auf den Bilder leider nicht so gut zu erkennen.
Am Ende der Kochzeit muss der Stammwürzegehalt bestimmt werden (vorher auch schon, aber das hab ich übersprungen :) ).
Dazu füll ich etwas von dem Gebräu in einen engen und hohen Glaszylinder und messe mit einer geeichten Spindel den Stammwürzegehalt. Wichtig ist, dass man noch eine Temperaturkorrektur vornimmt.
Stimmt alles, also Stammwürzegehalt und Kochdauer und so, muss ich den Kram noch abziehen und filtern.
Das ist eine schöne Sauerei.
Und es riecht verdammt derbe nach Hopfen :)
Heute war Brautag :)
Damits nicht zu viel Text wird, beschränk ich mich aufs Wesentliche :)
Zuerst wird die benötigte Menge Wasser auf 56°C erhitzt und dann das Malz reingeschüttet.
Dann weiter erhitzt und verschiedene Temperaturstufen angefahren und eingehalten.
Es dampft dann schon recht gut und in der ganzen Wohnung riechts verdammt nach Malz.
Das sieht dann so aus (also nicht das riechen jetzt...)
Nach einer gewissen Zeit und Temperatur muss man dann eine Jod-Probe machen.
Also einen Teelöffel von der Brühe auf einen hellen Unterteller schütten und dann 2-3 Tropfen Jod drauf träufeln.
Auf dem Bild ist eine "positive" Jod-Probe zu erkennen.
Falls die Jodprobe negativ ausgefallen wäre, hätte ich noch länger kochen müssen.
Danach kann ich zum "Läutern" übergeben.
Das ist ansich so etwas wie filtern.
In die Camping-Kühlbox hab ich einen Ablaufhahn gebaut.
Innendrin ist ein Lochblech, das als Sieb fungiert.
Weiter unten im Blog sind dazu weitere Bilder.
In der Kühlbox kann man schön die geschroteten Getreidesorten erkennen.
Danach wird die abgeläuterte ("gefilterte") Brühe zum Kochen gebracht und es wird der Hopfen hinzugefügt.
Das ergibt dann eine recht grüne Suppe.
Ist auf den Bilder leider nicht so gut zu erkennen.
Am Ende der Kochzeit muss der Stammwürzegehalt bestimmt werden (vorher auch schon, aber das hab ich übersprungen :) ).
Dazu füll ich etwas von dem Gebräu in einen engen und hohen Glaszylinder und messe mit einer geeichten Spindel den Stammwürzegehalt. Wichtig ist, dass man noch eine Temperaturkorrektur vornimmt.
Stimmt alles, also Stammwürzegehalt und Kochdauer und so, muss ich den Kram noch abziehen und filtern.
Das ist eine schöne Sauerei.
Und es riecht verdammt derbe nach Hopfen :)
Jetzt ist ansich alles fertig:
Es fehlt nur noch die Hefe.
Die hab ich übrigens vorher mal in etwas Wasser geschüttet.
Dann kann sich die Hefe dort schonmal vermehren.
Allerdings ist das Bier-Gebräu noch zu heiß für die Hefe.
Erst ab ca. 25°C kann ich die Hefe reinschütten.
Also muss man etwas warten :)
Aber danach ist es dann soweit.
Es fehlt nur noch die Hefe.
Die hab ich übrigens vorher mal in etwas Wasser geschüttet.
Dann kann sich die Hefe dort schonmal vermehren.
Allerdings ist das Bier-Gebräu noch zu heiß für die Hefe.
Erst ab ca. 25°C kann ich die Hefe reinschütten.
Also muss man etwas warten :)
Aber danach ist es dann soweit.
Jetzt ist es endlich fertig.
Die ganze Brühe muss allerdings noch 3-4 Tage im Gärfäßchen gären.
Die ganze Brühe muss allerdings noch 3-4 Tage im Gärfäßchen gären.
Danach wird zur Nachgärung auf Flaschen umgefüllt.
Aber da sind wir ja noch nicht :)
Aber da sind wir ja noch nicht :)
Jetzt muss wie gesagt etwas gewartet werden.
Dann wird auf Flaschen abgefüllt.
Ich berichte dann wieder.
Ich berichte dann wieder.
Nach einem 11-Stunden Brautag mach ich jetzt mal Feierabend.
Mit einem schönen kalten Bier :)
Prost !
Mit einem schönen kalten Bier :)
Prost !
Dienstag, 8. Dezember 2009
Mist !
Verdammt !
Ich habs natürlich nicht auf die Kette gekriegt das Bier noch dieses Jahr zu brauen.
Dauert kommt was dazwischen.
Naja, machse nix..
Dafür hab ich mal den Met gefiltert.
Bzw. ansich bin ich immer noch dabei.
Das dauert ewig.
Hab geschickterweise auch nur so popelige Papierfilter..
Aber immerhin: Nicht schnell, aber konstant :)
Ich habs natürlich nicht auf die Kette gekriegt das Bier noch dieses Jahr zu brauen.
Dauert kommt was dazwischen.
Naja, machse nix..
Dafür hab ich mal den Met gefiltert.
Bzw. ansich bin ich immer noch dabei.
Das dauert ewig.
Hab geschickterweise auch nur so popelige Papierfilter..
Aber immerhin: Nicht schnell, aber konstant :)
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